Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
1. Geltungsbereich
a) Diese AGB gelten für alle Dienstleistungen von Psycura Life, einschliesslich Coaching, Beratung, Workshops, Vorträge, Supervision, Selbsterfahrung, Online-Kurse und Webinare.
b) Die AGB regeln das Vertragsverhältnis zwischen der Psycura AG und Klient:innen (natürliche und juristische Personen), die persönliche, telefonische oder digitale Dienstleitungen in Anspruch nehmen.
2. Angebot
Psycura Life bietet kostenpflichtige Dienstleistungen im Bereich Coaching, Beratung und Bildung an. Mit der Nutzung einer Dienstleistung stimmen Klient:innen diesen AGB zu.
3. Durchführungsort
Die Dienstleistungen finden, sofern nicht anders vereinbart, in den Räumlichkeiten der Dienstleisterin statt (Hofwiesenstrasse 349, 8050 Zürich).
4. Vertragsabschluss
a) Ein Vertrag kommt zustande, wenn Psycura Life und Klient:innen einen Termin im Rahmen des Dienstleistungsangebotes von Psycura Life vereinbaren. Dies kann mündlich oder durch eine schriftliche Behandlungsvereinbarung geschehen.
b) Psycura Life kann Anfragen ohne Angabe von Gründen ablehnen, z.B. wenn keine Kapazitäten vorhanden sind.
5. Inhalt des Behandlungsvertrags
a) Die Dienstleisterin stellt ihr Fachwissen zur Verfügung und hält sich an höchste ethische und wissenschaftliche Standards, um Klient:innen in ihrem Entwicklungsprozess bestmöglich zu unterstützen.
b) Die Planung der Begleitung erfolgt gemeinsam mit den Klient:innen, wobei Empfehlungen der Dienstleisterin unverbindlich sind. Klient:innen informieren die Dienstleisterin über relevante Bedenken, Änderungen oder Wünsche.
c) Die Dienstleisterin lehnt jegliche Haftung für Konsequenzen von im Rahmen der Begleitung getroffener Entscheidungen von Klient:innen ab.
e) Klient:innen sind verpflichtet, relevante Informationen (z.B. Symptome, Erkrankungen) bereitzustellen. Bei unvollständigen Angaben behält sich die Dienstleisterin das Recht vor, die Behandlung zu beenden.
6. Vergütung
Die Dienstleisterin hat Anspruch auf ein Honorar für ihre Leistungen.
Es gelten die Tarife, welche zum Zeitpunkt der Vertragsvereinbarung aktuell sind oder jenes Honorar, welches im Rahmen einer Vertragsvereinbarung zwischen der Dienstleisterin und den Klient:innen vereinbart wurde.
7. Absage und Ausfall
a) Klient:innen erhalten bei Terminvereinbarung oder -änderung eine Bestätigung per SMS sowie wenige Tage vor dem Termin eine Erinnerung per SMS.
b) Vereinbarte Termine und Behandlungsvereinbarungen sind verbindlich. Bei kurzfristigen Absagen durch Klient:innen wird die reservierte Zeit vollständig in Rechnung gestellt:
– bei Erstgesprächen, wenn die Absage weniger als 48 Stunden vor dem Termin erfolgt,
– bei allen anderen Terminen, wenn die Absage weniger als 24 Stunden vor dem Termin erfolgt.
Dabei beziehen sich die Fristen auf Werktage (Montag bis Freitag, ausgenommen gesetzliche Feiertage).
Beispiel:
Findet ein Termin am Montag um 10:00 Uhr statt, muss eine Absage
– im Fall eines Erstgespräches spätestens bis zum vorhergehenden Donnerstag um 10:00 Uhr erfolgen,
– bei allen weiteren Terminen spätestens bis zum vorhergehenden Freitag um 10:00 Uhr,
damit keine Kosten entstehen.
c) Gruppentermine: Sind Klient:innen nicht in der Lage, einen vereinbarten Gruppentermin wahrzunehmen, gilt das für die Teilnahme an der Gruppenveranstaltung vereinbarte Honorar dennoch als geschuldet und/oder es besteht für die Klient:innen kein Anspruch auf Entschädigung bzw. Rückerstattung des Honorars.
d) Kann die Dienstleisterin eine Leistung nicht erbringen, entfällt das Honorar. Sie haftet jedoch nicht für daraus entstehende Kosten (z.B. Fahrtkosten).
e) Weder die Dienstleisterin noch Klient:innen können eine Garantie für das Resultat der Begleitung erwarten.
f) Abbrüche von Begleitungen sind jederzeit möglich. Klient:innen zahlen für die bereits in Anspruch genommenen Leistungen. Bei Abbruch durch die Dienstleisterin entfallen die Honorare für nicht erbrachte Sitzungen.
g) Falls eine Sitzung durch ein Verhalten oder eine Entscheidung von Klient:innen kürzer ausfällt, als vereinbart (beispielsweise in Folge von Verspätung oder auf Wunsch von Klient:innen, die Sitzung kürzer abzuhalten), schulden Klient:innen der Dienstleisterin trotzdem das volle Sitzungshonorar.
8. Vertraulichkeit
a) Die Dienstleisterin behandelt alle Informationen von Klient:innen vertraulich und gibt sie nur mit ausdrücklicher Zustimmung oder gesetzlicher Verpflichtung weiter.
b) Bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung hat die Dienstleisterin gesetzliche Massnahmen zum Schutz der Person zu ergreifen. Dazu gehören die Organisation einer schutzbringenden Massnahme und die Benachrichtigung von Sorgeberechtigen bei minderjährigen Personen.
c) Klient:innen in Gruppenveranstaltungen verpflichten sich zur Vertraulichkeit über Informationen anderer Teilnehmer.
9. Datenschutz (DSG) und Einwilligung in unverschlüsselte E-Mail-Kommunikation
Die Bearbeitung personenbezogener und gesundheitsbezogener Daten erfolgt gemäss den Bestimmungen des Schweizer Datenschutzgesetzes (DSG).
Wenn Klient:innen oder andere Kontaktpersonen die Praxis über eine unverschlüsselte oder nicht gesicherte E-Mail-Adresse kontaktieren und dabei personenbezogene oder gesundheitsbezogene Daten übermitteln, gilt dies als Einwilligung in die unverschlüsselte elektronische Kommunikation. Der absendenden Person ist bewusst, dass der E-Mail-Verkehr ohne besondere Sicherheitsmassnahmen Risiken hinsichtlich Vertraulichkeit und Datenschutz birgt. Die Praxis ist berechtigt, in derselben Form per E-Mail zu antworten. Die Verantwortung für die Wahl dieses Kommunikationswegs liegt bei der absendenden Person. Für die Übermittlung besonders schützenswerter Personendaten empfiehlt die Praxis die Nutzung eines gesicherten Kommunikationskanals wie HIN.
10. Dienstleistungen von Drittanbieter:innen
Die Dienstleisterin übernimmt keine Haftung für die Vermittlung und Leistungen von Drittanbieter:innen.
11. Meinungsverschiedenheiten
Unstimmigkeiten sollten möglichst gütlich beigelegt werden. Schriftliche Beschwerden sind an die jeweilige Vertragspartei zu richten.
12. Änderungen
Die Dienstleisterin kann die AGB jederzeit ändern. Änderungen werden Klient:innen mindestens einen Monat vorher schriftlich mitgeteilt.
13. Salvatorische Klausel
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleiben die übrigen Bestimmungen unberührt.
14. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Anwendbar ist ausschliesslich Schweizer Recht. Gerichtsstand ist Zürich.
Zürich, 16. Dezember 2025